Studien und Forschungsprojekte

Nachfolgend finden Sie eine Auflistung unserer aktuellen Projekte. Wir aktualisieren die Liste regelmäßig, damit Sie immer den aktuellen Projektstatus sehen können.

Bei Fragen zu den einzelnen Projekten nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

Aktuelle Projekte

  • Biomarker
  • Therapiestudien
  • Medikamentenentwicklung

ABCB1 Genotypisierung

Das Gehirn ist bei weitem das komplexeste Organ des Körpers. Gehirnzellen können sich nicht neu bilden. Daher müssen sie besonders gut vor gefährlichen Substanzen geschützt werden. Einer dieser Schutzmechanismen sind Moleküle, die den Übertritt gefährlicher Stoffe aus den Blutgefäßen in das Gehirn verhindern.

 

Das Genprodukt des ABCB1-Gens, das P-Glykoprotein ist ein „Wächtermolekül“, das sich an der Blut-Hirn-Schranke befindet und dort den Eintritt verschiedener Substanzen – unter anderem einer Vielzahl von Antidepressiva – ins Gehirn erschwert. Durch DNA-Sequenzvarianten im ABCB1-Gen kann demnach vorhergesagt werden, wie gut ein Patient auf ein solches Antidepressivum ansprechen wird. Die Sequenzvarianten können mit Hilfe eines ABCB1 Gentests ermittelt werden (Entwicklung der Max-Planck-Gesellschaft, MPG). Die Ergebnisse des Gentests geben dem Arzt einen entscheidenden Hinweis auf Art und Dosierung des Medikaments.

Projektstatus: im Markt verfügbar (siehe Produkte)

 

CRH Genchip

 

Am Max-Planck-Institut für Psychiatrie (MPIP) wurde ein Genchip für Patienten mit Depression entwickelt. Dieser zeigt an, ob eine erhöhte Corticotropin-Releasing-Hormon (CRH) - Produktion eine wichtige Rolle bei der Depressionsentwicklung spielt. Weitere Informationen dazu finden sich im Projekt CRHR1-Antagonist.

Projektstatus: Proof of Concept

 

 

CRH Genchip

Am Max-Planck-Institut für Psychiatrie (MPIP) wurde ein Genchip für Patienten mit Depression entwickelt. Dieser zeigt an, ob eine erhöhte Corticotropin-Releasing-Hormon (CRH) - Produktion eine wichtige Rolle bei der Depressionsentwicklung spielt. Weitere Informationen dazu finden sich im Projekt CRHR1-Antagonist.

Projektstatus: Proof of Concept

 

 

CRHR1 Antagonist

Bei vielen Patienten mit Depression und Angsterkrankungen wurde eine erhöhte Ausschüttung des Corticotropin-Releasing-Hormons (CRH) nachgewiesen. Zahlreiche Forschungsergebnisse belegen den kausalen Zusammenhang zwischen CRH-Überaktivität und zunehmenden Symptomen der Depression (z.B. erhöhte Angst, Schlafstörung, Appetitverlust). Diese können durch die Blockade des Rezeptors für CRH, den CRHR1-Rezeptor, verbessert werden. Daher sind Patienten mit CRH-verursachten Symptomen besonders gut für die Therapie mit einem CRHR1-Antagonisten geeignet.

HMNC verfolgt das Ziel hierzu ein neuartiges Therapiekonzept für die Behandlung von Depression anzubieten.

Projektstatus: Proof of Concept

 

 

 

 

 

Neuropeptid S

Im Tiermodell wurde eine angstlösende Wirkung von Neuropeptid S (NPS) nachgewiesen. Forschungsarbeiten am Max-Planck-Institut für Psychiatrie (MPIP) haben gezeigt, dass NPS auch nasal verabreicht werden kann. Ein NPS-Analogon, welches mit Hilfe eines einfach anwendbaren Nasensprays appliziert wird, hat das Potential zu einer völlig neuartigen Angstbehandlung.

Projektstatus: Präklinik