Depression und Angsterkrankung

Psychische Störungen nehmen stetig zu. Depression und Angsterkrankungen zählen dabei zu den häufigsten Erkrankungen.

Jeder 10. Deutsche erkrankt zumindest einmal im Leben an einer Depression, die schwer genug ist, um behandelt zu werden. Derzeit leiden rund 5% der Bevölkerung, das sind 4 Millionen Menschen an einer Depression. Weltweit sind es nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über 300 - 400 Millionen Menschen.

 

Die Depression ist eine potenziell tödliche Krankheit: In Deutschland nehmen sich offiziell 10.000 Menschen das Leben, einschließlich der Dunkelziffer schätzt man, dass 15 – 16.000 Menschen an Suizid sterben, d.h. fast jede Stunde nimmt sich ein Mensch das Leben. Fast immer ist die Ursache eine Depression.

 

Die Depression ist ein Hauptrisikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Osteoporose und Demenz.

 

Etwa 7 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Angsterkrankungen, Frauen dabei doppelt so häufig wie Männer. Depression und Angststörungen sind teuer: Direkte und indirekte Krankheitskosten allein für Depression belaufen sich in Deutschland auf 22 Milliarden € (Allianz), was etwa 0.6% der Wirtschaftsleistung oder 6.5% unseres Bundeshaushalts entspricht. Weltweit kosten Depression und Angsterkrankungen – so schätzt die WHO – der Wirtschaft 500 Milliarden €.