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HMNC Brain Health

InnovativeTherapieverfahren

Depressionen und Angsterkrankungen sind heilbar. Schneller und effizienter denn je.

HMNC Brain Health definiert die Zukunft der Depressions- und Angsttheraphie durch Forschung: Wir entwickeln innovative personalisierte Therapieverfahren mit dem Ziel, die Behandlungsdauer zu verkürzen, die Therapieergebnisse zu verbessern sowie das Risiko für Rückfälle zu verringern.

Unser Portfolio umfasst Labortests, die dabei helfen, auf dem Markt befindliche Antidepressiva gezielter einzusetzen sowie innovative Medikamente gegen Depression und Angsterkrankungen. Unsere neuartigen Behandlungsmethoden sind durch Labordiagnostik unterstützt und helfen, dem Patienten schneller das richtige Medikament zu empfehlen.

Personal­isierteTherapie

HMNC etabliert die personalisierte Medizin in der Psychiatrie. Denn jede Erkrankung des Gehirns ist einzigartig. So einzigartig wie der Patient, der an ihr leidet – und das oft unnötig lange. Die Lösung sind auf das Individuum abgestimmte Therapieverfahren.

HMNC verbessert die Therapie von Depression und Angsterkrankungen durch grundlegend neue Ansätze: Wir entwickeln Produkte, die es erlauben, (1) heute verfügbare Medikamente besser einzusetzen, (2) Begleitdiagnostik mit innovativen Medikamenten zu kombinieren und (3) die Entstehung der chronischen Depression zu vermeiden.

Dabei folgen die entwickelten Projekte dem Prinzip der personalisierten Therapie. Deren Grundgedanke besteht darin, dass nicht bei allen Patienten mit einer bestimmten Diagnose derselbe Mechanismus die Krankheit verursacht und nicht für jeden Patienten das gleiche Medikament das beste ist.

Hierdurch werden die üblichen diagnostischen Grenzen aufgebrochen und Patientengruppen definiert, die trotz gleicher Diagnose auf das empfohlene Medikament besonders gut, weniger gut oder gar nicht ansprechen werden.

Personalisierte Therapie

Mit Hilfe von Labordiagnostik findet HMNC heraus, welcher Krankheitsmechanismus im Einzelfall die Entstehung der Depression bewirkt hat oder welcher spezifische pharmakologische Wirkmechanismus zur Behandlung der Depression im individuellen Einzelfall der geeignetste ist.

Dies erlaubt den gezielten Einsatz von spezifisch auf den Krankheitsmechanismus gerichteten Antidepressiva. Die Entwicklung derartiger Antidepressiva und der dazugehörigen Begleitdiagnostik stehen im Fokus von HMNC.

Fakten zur Depression und Angst­erkrankungen

Jeder kann betroffen sein: Depression und Angsterkrankungen sind weltweit sehr häufige Leiden mit schwerwiegenden Folgen.

Etwa sieben Millionen Menschen leiden in Deutschland an Angsterkrankungen, Frauen dabei doppelt so häufig wie Männer. Rund vier Millionen Menschen sind in Deutschland an einer Depression erkrankt. Jeder 10. Mensch hat mindestens einmal im Leben eine Depression. Depression ist in Industrienationen der Hauptgrund für Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung. Patienten mit Depression haben ein erhöhtes Risiko für Diabetes, Herz-Kreislauf- Erkrankungen, Osteoporose und Demenz, z.B. der Alzheimer´schen Krankheit. Die Depression ist auch eine potentiell tödliche Erkrankung: Jedes Jahr nehmen sich weltweit eine Million Menschen das Leben. Allein in Deutschland sterben jedes Jahr über 10.000 Menschen durch Suizid.

Bei schweren Erkrankungsformen ist die medikamentöse Behandlung unverzichtbar. Die heute zu Verfügung stehenden Antidepressiva sind zwar generell wirksam, aber sie haben Nachteile: Sie wirken bei zu wenig Patienten, es dauert zu lange, bis sie wirken und sie haben zu viele Nebenwirkungen.

Depression und Angststörungen sind auch teuer: Direkte und indirekte Krankheitskosten allein für Depression belaufen sich in Deutschland auf 22 Milliarden Euro, was etwa 0.6% der Wirtschaftsleistung oder 6.5% unseres Bundeshaushalts entspricht. Weltweit kosten Depression und Angsterkrankungen – so schätzt die WHO – dem Gesundheitssystem und der Wirtschaft 500 Milliarden Euro.

Depression und Angsterkrankung

Forschung &Entwicklung

HMNC hat in der personalisierten Depressionstherapie eine Führungsposition eingenommen:

(1) Unser bereits auf dem Markt befindlicher ABCB1-Test erleichtert die Auswahl der für den individuellen Patienten am besten geeigneten Antidepressiva.

(2) HMNC entwickelt Medikamente mit spezifischer Wirkweise, auf die Patienten dann besonders gut ansprechen, wenn der Krankheitsmechanismus mit dem Wirkmechanismus des Antidepressivums korrespondiert. Um diese Übereinstimmung zwischen Patient und Medikament zu erkennen, benötigt man Biomarker, die HMNC zum Teil in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Psychiatrie entwickeln konnte.

Wir konnten bereits zeigen: Sagt ein Biomarker gutes Ansprechen auf ein neuartiges, spezifisch wirkendes Medikament voraus, wird der Patient früher und besser auf dieses Medikament ansprechen. Er hat höhere Aussicht auf Remission und weniger Nebenwirkungen. Remission, also weitgehende Symptomfreiheit ist die beste Voraussetzung für Heilung. Je mehr Restsymptome bleiben, desto größer das Rückfallrisiko.

Für die Zukunft bedeutet dies eine wesentliche Entlastung der Gesundheits-, Wirtschafts- und Sozialsysteme, da Behandlungszeiten verkürzt, Rückfalle vermieden und das Risiko für andere Erkrankungen wie Herz-Kreislauf, Diabetes, Osteoporose und Demenz verringert werden.

Personalisierte Medizin

Fokus Depression

Innovation

HMNC setzt neue Maßstäbe im Umgang mit Depression und Angsterkrankungen.

Führende Therapie

Anspruch

HMNC hat in der personalisierten Depressionstherapie eine Führungsposition eingenommen.

Präzise Forschung

Exzellenz

HMNC ist Garant für bestmögliche Forschung an zukunftsweisenden Antidepressiva.

Aktueller StatusProdukte & Projekte

Präklinik
Phase I
Phase II
Phase III
Markt
ABCB1-Test
PTSD-Projekt
CRH-Test *
CRHR1-Antagonist
CRHR1-Antagonist, Angsterkrank­ungen
CRHR1-Antagonist, Schlaf­störungen
V1B-Test *
V1B-Antagonist
Ketamin bei chronischer Depression

(*) Diese Tests sind präklinisch und klinisch validiert. Ihr Einsatz ist auf die Anwendung als Companion Test beschränkt.

Bei Fragen zu den einzelnen Projekten nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf.

ABCB1-Test


Optimierung der Therapie mit gängigen Antidepressiva

  • Damit ein Antidepressivum wirken kann, muss es aus der Blutbahn in das Hirngewebe gelangen. Wirkt ein Antidepressivum nicht, kann dies auch daran liegen, dass die Passage von Transportermolekülen, die als „Wächter“ an der Blut-Hirn-Schranke sitzen, erschwert wird.
  • Der Bauplan für diese Wächtermoleküle ist im ABCB1-Gen niedergelegt. Varianten des ABCB1-Gens bestimmen die Effizienz des Wächtermoleküls.
  • Kenntnis der ABCB1-Genvarianten erlaubt, die im Einzelfall am besten geeigneten Antidepressiva auszuwählen.
  • In Kombination mit der Bestimmung der Wirkstoffkonzentration im Plasma ermöglicht der ABCB1-Test schneller das richtige Antidepressivum anzuwenden.
  • Eine Metaanalyse basierend auf über 2600 Patienten in zahlreichen unabhängigen Studien bestätigte den großen klinischen Nutzen des ABCB1-Tests.
  • Der ABCB1-Test ist in Deutschland, der Schweiz und in Frankreich bereits auf dem Markt.

www.abcb1-test.de

Projektstatus: im Markt verfügbar

PTSD-Projekt


  • Die posttraumatische Belastungsstörung (PTSD) ist eine gravierende, schwer zu diagnostizierende Erkrankung, die Menschen nach erlebten Angriffen, Unfällen, Terrorattacken oder Kriegseinsätzen betreffen kann.
  • Im Nachgang der Terroranschläge vom 11. September 2001 haben Forscher der Icahn School of Medicine at Mount Sinai und des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie einen Labortest entwickelt, der die Diagnose eines PTSD unterstützt.
  • Grundlage des Tests ist eine bleibende Veränderung der Aktivität einiger Gene, die den Bauplan solcher Moleküle enthalten, die an der physiologischen Anpassung an die traumabedingte Stressreaktion beteiligt sind.
  • Die posttraumatische Belastungsstörung ist insbesondere bei Angehörigen des amerikanischen Militärs ein großes medizinisches Problem. Deshalb ist die Veterans Health Administration sehr an Labortests interessiert, die helfen, die Diagnose abzusichern, um den Betroffenen Hilfe anbieten zu können.
  • Der PTSD-Test wurde 2018 an die von US-Veteranen geführte Biotech Firma TruGenomix auslizensiert und wird weiterentwickelt.

Projektstatus: Auslizenziert

CRH-Test


  • Spezifisch wirkende Medikamente können nur dann klinisch wirken, wenn sie gezielt in den Mechanismus eingreifen, der die Krankheit verursacht.
  • Bei etwa einem Drittel der Patienten mit Depression ist ein im Übermaß produzierter Botenstoff, kurz CRH (Corticotropin Releasing Hormone), an der Krankheitsentstehung wesentlich beteiligt. Bei diesen Patienten ist ein Medikament, das die Wirkung von CRH im Gehirn blockiert, das Mittel der Wahl.
  • Bisher konnte man nicht herausfinden bei welchen Patienten erhöhtes CRH im Gehirn die Krankheitsursache ist. Daher sind CRH blockierende Medikamente, sogenannte CRHR1 Antagonisten bislang nicht auf den Markt gekommen.
  • HMNC DIAGNOSTICS hat einen molekularen Labortest entwickelt und klinisch validiert, der anzeigt, welche Patienten mit Depression auf einen CRH Blocker gut ansprechen werden und welche nicht.

Projektstatus: Für die klinische Prüfung einsatzfähig

CRHR1-Antagonist


  • CRH (Corticotropin Releasing Hormone) ist ein Botenstoff im Gehirn, der zentrale Aufgaben bei der Anpassung an Stressbelastung hat.
  • Ergebnisse der Grundlagenforschung, sowie klinische Untersuchungsergebnisse haben gezeigt, dass anhaltende Überproduktion von CRH Symptome der Depression auslösen kann. Diese Symptome können durch CRH-Blocker, sogenannte CRHR1-Antagonisten, unterdrückt werden.
  • Die HMNC-Tochterfirma CORTIBON hat von einem Pharmakonzern einen CRHR1-Antagonisten einlizenziert. Diese Substanz, CB 2009, wird derzeit präklinisch bis hin zur klinischen Studienreife entwickelt.
  • Das CRHR1-Entwicklungsprogramm folgt dem Konzept der personalisierten Medizin: Alle Patienten mit Depression erhalten zuerst den CRH-Test. Wir erwarten, dass diejenigen Patienten mit positivem CRH-Test auf den CRHR1-Antagonisten sehr gut ansprechen werden.
  • Die Depressionstherapie mit CRHR1-Antagonisten hat in Zukunft zwei Komponenten: (1) den CRH-Test, der die Eignung für die Therapie mit (2) einem CRHR1-Antagonisten festlegt.

Projektstatus: Präklinische Entwicklung

CRHR1-Antagonist, „CRH“-Blocker bei Angsterkrankungen


  • Ergebnisse der Grundlagenforschung zeigten die Auslösung von Angstzuständen durch CRH Überaktivität im Gehirn. Durch experimentelle Anwendung von CRHR1-Antagonisten konnten diese Angstsymptome verhindert werden.
  • In klinischen Studien wird die Tochterfirma CORTIBON Patienten, die unter Angststörungen leiden und ein positives CRH-Testergebnis haben, mit dem CRHR1-Antagonisten CB 2009 behandeln. Wir erwarten, dass wir in dieser Untergruppe mit CRHR1-Antagonisten besonders gute Therapieergebnisse erzielen.

Projektstatus: Präklinische Entwicklung

CRHR1-Antagonist, Schlafstörungen


  • Unter psychischer Belastung, aber auch bei zahlreichen körperlichen Erkrankungen, verschlechtert sich die Schlafqualität oft erheblich.
  • Ergebnisse der Grundlagenforschung und der Klinik zeigen einen Zusammenhang zwischen zentraler Überaktivität des Botenstoffs CRH und der Schlafstruktur. Diese im Schlaf Elektro-Enzephalogramm (EEG) messbaren Veränderungen normalisieren sich unter Behandlung mit CRHR1-Antagonisten.
  • Die Tochterfirma CORTIBON wird Patienten mit durch stressbedingten Schlafstörungen mit dem CRHR1-Antagonisten CB 2009 behandeln und in klinischen Studien prüfen, ob sich in einer definierten Untergruppe von schlafgestörten Patienten durch diese Therapie Verbesserungen der Schlafqualität erreichen lässt.

Projektstatus: Präklinische Entwicklung

V1B-Test


  • Vasopressin ist ein zentraler Botenstoff, der im Falle seiner Überproduktion Veränderungen von Befinden und Verhalten hervorruft, die in Zusammenhang mit erhöhter Stressbelastung stehen. Klinische Ergebnisse aus der Hormon- und Verhaltensforschung weisen auf eine wichtige Rolle von Vasopressin bei akuter Stressbelastung und zu Beginn einer schweren Depression hin.
  • Die Hormonuntersuchung, ob bei einem Patienten erhöhte zentrale Vasopressin Ausschüttung vorliegt, ist kompliziert und für die praktische Anwendung ungeeignet. Zur Lösung dieser Aufgabe hat die Tochterfirma NELIVABON einen molekularen Labortest, den V1B-Test, entwickelt. Dieser ermöglicht, aus einer einzigen Blutprobe kurzfristig die Information zu erhalten, ob bei dem getesteten Patienten Vasopressin im Gehirn erhöht ist. Bei diesen Patienten ist ein Medikament, das die Wirkung von Vasopressin blockiert, ein sogenannter V1B-Antagonist, das Mittel der Wahl.

Projektstatus: Für die klinische Prüfung einsatzfähig

V1B-Antagonist


  • Klinische Forschungsergebnisse bei Patienten mit Depression zeigen die wichtige Rolle, die zentrale Überaktivität gerade zu Beginn einer Erkrankungsepisode spielt.
  • In diesem Falle ist die Behandlung mit einem V1B-Antagonisten das Mittel der Wahl. Bisher durchgeführte klinische Studien mit V1B-Antagonisten waren erfolglos, weil sie die Anwendung nicht auf Patienten mit nachgewiesener zentraler Vasopressin-Überaktivität beschränken konnten.
  • Die HMNC Tochterfirma NELIVABON wird in Kürze von einem Pharmakonzern einen V1B-Antagonisten (NB 415) einlizenzieren. Wir erwarten als Ergebnis klinischer Studien, dass sich bei Behandlung mit NB 415 dann bessere Therapieergebnisse erzielen lassen, wenn nur solche Patienten mit dem V1B-Antagonisten behandelt werden, die im V1B-Test ein positives Ergebnis hatten.

Projektstatus: Phase II

Ketamin bei chronischer Depression


  • Ketamin ist ein Medikament, das seit über 40 Jahren als Narkosemittel eingesetzt wird. Neue klinische Forschungsergebnisse zeigen eine rasch einsetzende depressionslösende Wirkung nach intravenöser Anwendung einer niedrigen Ketamindosis. Auch intranasale Anwendung von Esketamin, einem optisch aktiven Isomeren von Ketamin, hat in einigen Studien eine antidepressive Wirkung gezeigt.
  • Der Hauptnachteil dieser beiden Anwendungsformen (intravenös, intranasal) sind die akut auftretenden Psychose-ähnlichen Nebenwirkungen, vor allem Halluzinationen und Derealisation. Diese bei etwa einem Viertel der Patienten beobachteten Nebenwirkungen verhindern die breite Anwendung von Ketamin und Esketamin in der Praxis.
  • Die von HMNC gemeinsam mit dem Schweizer Pharmaunternehmen Develco gegründete Tochterfirma KETABON, verfügt über eine pharmazeutische Zubereitung von Ketamin, die eine orale Anwendung erlaubt. In dieser Zubereitung ist Ketamin in einer Weise mit Hilfsstoffen verpackt, die eine sehr langsame, retardierte Freisetzung des Wirkstoffs ermöglicht. Somit können unter Ketamin-Retard bekannte unerwünschte Nebenwirkungen vermieden werden, ohne die gewünschte Hauptwirkung zu gefährden.
  • Gemeinsam mit klinischen Forschern der Psychiatrischen Klinik der Universität Zürich führt KETABON eine klinische Studie durch. In dieser wird geprüft, ob Ketamin-Retard in Verbindung mit Standard-Antidepressiva einer Monotheraphie mit Antidepressiva überlegen ist.

Projektstatus: Phase II

HMNC Team

Nur ein exzellentes Team erzielt herausragende Erfolge.

Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. mult. Florian Holsboer

Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. mult.

Florian Holsboer

Firmengründer und CEO

Dr. med. Achim Zinggrebe

Dr. med.

Achim Zinggrebe

CMO

Rainer Sturm

 

Rainer Sturm

CFO

Dr. jur. Klaus Schieble

Dr.

Klaus Schieble

CLO

Dr. Maximilian Döbler

Dr.

Maximilian Döbler

Head of Operations

Dr. Isabel Schwienbacher

Dr.

Isabel Schwienbacher

Senior Projektmanagerin

Susanne Moosecker

 

Susanne Moosecker

Projektmanagerin

Annette Neuberger

 

Annette Neuberger

Assistentin der Geschäftsführung

Wissenschaftlicher Beirat

M.D., Ph.D Teruhiko Higuchi

Teruhiko Higuchi

ehem. President of the National Center
of Neurology and Psychiatry

M.D. Thomas Szucs

Thomas Szucs

President of Helsana AG,
Swiss insurance company

Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. mult. Florian Holsboer

Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. mult.Florian Holsboer


Firmengründer und CEO

Florian Holsboer wurde in München geboren, ging dort zur Schule, machte das Abitur und schloss zunächst das Studium der Chemie, dann der Medizin mit Dissertationen (Theoretische Chemie bzw. Genetik) ab. Nach der Weiterbildung zum Facharzt für Nervenheilkunde an der Universität Mainz, habilitierte er 1984, wurde 1987 auf den Lehrstuhl für Psychiatrie nach Freiburg und 1989 zum Direktor des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München berufen. Florian Holsboer ist Autor oder Koautor von über 1000 wissenschaftlichen Publikationen und zählt zu den meist zitierten Neurowissenschaftlern weltweit.

Im Juli 2014 entschied er sich, dass Max-Planck-Institut zu verlassen und den Vorsitz der Geschäftsführung des Pharmaunternehmens HMNC Brain Health zu übernehmen.

Professor Holsboer ist einer der international renommiertesten Depressionsforscher. Er ist bekannt für seine Entdeckungen über den Zusammenhang zwischen Stress, Depression, Angst und Schlafstörungen, die labordiagnostische Charakterisierung dieser Erkrankungen und deren bestmögliche Behandlung. Er gilt als einer der Begründer der personalisierten Depressionstherapie, die gestützt auf Labordiagnostik, die Behandlung der Depression optimieren hilft.

Florian Holsboer hat zahlreiche Preise erhalten, u.a. den Gay-Lussac-Humboldt-Preis (Frankreich), den Luis Federico Leloir-Preis (Argentinien), den Freedom to Discover-Award (USA), die Wagner-v. Jauregg-Medaille (Österreich), den Anna-Monika-Preis, den Robert Pfleger-Forschungspreis, sowie den Zülch-Preis (alle Deutschland). Er ist Ehrendoktor der Universitäten Leiden (Holland) und Zürich (Schweiz).

Dr. jur. Klaus Schieble

Dr.Klaus Schieble


CLO

Dr. Klaus Schieble ist Chief Legal Officer bei HMNC Brain Health. Er verantwortet zudem den Personalbereich.

Dr. Klaus Schieble verfügt über fast 20 Jahre Erfahrung in den unterschiedlichsten Bereichen der Personalarbeit sowie bei gesellschaftsrechtlichen Fragestellungen von international ausgerichteten Unternehmen.

Der promovierte Jurist begann seine Karriere in der Holding eines führenden Finanzdienstleisters, deren erfolgreichen Börsengang er mitbegleitete. In der Folgezeit stieg er in der größten deutschen Vertriebsgesellschaft der Unternehmensgruppe schnell zum Direktor Personal Vertrieb auf. In dieser Funktion betreute er die Vertragsbeziehungen zu mehreren tausend selbstständigen Handelsvertretern und war für die Weiterentwicklung des innovativen Vergütungs- und Karrieresystems zuständig. Dr. Klaus Schieble war dabei auch für die operative Durchführung eines Aktienoptionsprogramms mit etwa 10.000 Berechtigten verantwortlich.

In 2011 wechselte er in ein großes deutsches Family Office und betreut seither als Geschäftsführer den Auf- und Ausbau der operativen Aktivitäten gerade im Bereich Venture Capital. Er hat bisher an weit über 50 internationalen Transaktionen und Kapitalmaßnahmen verantwortlich mitgewirkt und hält Aufsichtsratsmandate in mehreren Gesellschaften.

Dr. Klaus Schieble ist seit 2012 Geschäftsführer bei HMNC Brain Health und hat die dynamische Entwicklung der HMNC-Gruppe von den Anfängen bis hin zu einem echten Innovationsführer begleitet.

Rainer Sturm

Rainer Sturm


CFO

Rainer Sturm ist Chief Financial Officer von HMNC Brain Health.

Rainer Sturm verfügt über 25 Jahre Erfahrung im Finanzmanagement von Konzern- und Start-up-Unternehmen, sowie in der Venture Capital Industrie.

Er begann seine Karriere als Financial Controller bei der Bertelsmann AG und wechselte nach 14 Jahren in verschiedenen Funktionen im Finanzmanagement des Konzerns in die Life Science Venture Capital Industrie.

Als Vice President Finance bei der Global Life Science Ventures, einem Venture Capital Fonds im Life Science Sektor, begleitete Herr Sturm eine Vielzahl an Transaktionen im Bereich Eigenkapital- und Mezzanine-Finanzierungen, sowie diverse Exits, darunter einen IPO an der Nasdaq.

Zuletzt war Herr Sturm CFO des internationalen Diagnostik Unternehmens numares AG. Herr Sturm führte mehrere Kapitalmaßnahmen zur Wachstumsfinanzierung durch. Während seiner Zeit als CFO gelang dem Unternehmen der Schritt vom F&E-Unternehmen zu einem kommerziellen, internationalen Diagnostik Anbieter.

Bei HMNC verantwortet er u.a. die Bereiche Finanzen, Treasury, Corporate Finance, Investor Relations und Personalwesen für die HMNC-Gruppe.

Dr. med. Achim Zinggrebe

Dr. med.Achim Zinggrebe, MBA


CMO

Dr. Achim Zinggrebe ist Chief Medical Officer bei HMNC Brain Health.

Herr Zinggrebe arbeitete zunächst mehrere Jahre in der Inneren Medizin und der Radiologie, bevor er in die Industrie wechselte.

In den letzten 15 Jahren war er in internationalen blue chip Konzernen, mittelständischen Unternehmen, Start-ups und Beratungsgesellschaften aus den Bereichen Arzneimittelhersteller, Biotechnologie und Medizintechnik tätig. Seine Kompetenzen und früheren Tätigkeiten umfassen insbesondere Führungspositionen in Medizin, Marketing und Vertrieb sowie in der Geschäftsführung. Darüber hinaus beriet er Unternehmen und deren Geschäftsleitung.

Herr Zinggrebe ist promovierter Humanmediziner und Master of Business Administration (Henley Business School, UK).

Bei HMNC verantwortet Herr Zinggrebe die gesamte Produktpipeline aus medizinischer und operativer Sicht.

Dr. Maximilian Döbler

Dr.Maximilian Döbler


Head of Operations

Maximilian Döbler war vor seinem Start bei HMNC Brain Health drei Jahre bei einer großen Consulting- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Berater in den Bereichen Risk- und Compliance Management tätig. Danach arbeitete er zwei Jahre als Vorstandsassistent und Projektmanager bei der Maschmeyer Group. Die Maschmeyer Group ist ein Family Office mit den Geschäftszweigen Unternehmensbeteiligungen, Asset Management und Immobilien mit Sitz in München, Berlin und San Francisco.

Maximilian Döbler ist promovierter Jurist und bei HMNC zuständig für die Bereiche Recht, Corporate Governance, Business Development sowie Investor Relations.

Dr. Isabel Schwienbacher

Dr.Isabel Schwienbacher


Senior Projektmanagerin

Dr. Isabel Schwienbacher ist präklinische und klinische Projektleiterin bei HMNC Brain Health.

Sie verfügt über 15 Jahre Erfahrung in der pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie, insbesondere bei der Erforschung und Entwicklung pharmazeutischer Therapien für neurologische und neuropsychiatrische Erkrankungen in allen Phasen, von der Auswahl neuer Zielmoleküle und deren Validierung über die Nominierung klinischer Kandidaten bis hin zu klinischen Effektivitätsstudien.

Ihre bisherigen Positionen umfassten Führungspositionen (Laborpersonal und Wissenschaftler) mit Verantwortung für die präklinische in vivo Arzneimittelforschung für verschiedene ZNS-Erkrankungen. Sie verfügt über große Erfahrung in der Leitung und Steuerung externer Studien bei CROs und an Universitäten.

Bei HMNC ist sie für die wissenschaftliche Leitung, das operative Management und die strategische Planung kompletter präklinischer und klinischer Forschungs- und Entwicklungsprogramme für pharmazeutische Wirkstoffe in Verbindung mit Biomarkern für die Patientenstratifizierung zuständig.

Susanne Moosecker

Susanne Moosecker


Projektmanagerin

Seit Dezember 2017, begleitet Susanne Moosecker die präklinische Forschung und Entwicklung chemischer Substanzen für die Behandlung depressiver Erkrankung, bei HMNC Brain Health. Außerdem arbeitet sie an der Erweiterung eines bestehenden Testdesigns.

Zuvor studierte sie Physiologie und Zellbiologie an der Paris-Lodron-Universität Salzburg (Bachelor) und molekular Biologie an der Technischen Universität München (Master).

Anschließend arbeitete Susanne Moosecker 4 Jahre an ihrer Doktorarbeit (“Identification of functional peroxisome proliferator-activated receptor gamma (PPARγ) in mouse brain and its implication in Alzheimer’s disease”) am Max-Planck-Institut für Psychiatrie.

Annette Neuberger

Annette Neuberger


Assistentin der Geschäftsführung

Annette Neuberger ist Assistentin der Geschäftsführung bei HMNC Brain Health und unterstützt in ihrer Funktion die Geschäftsleitung im administrativen Bereich und in der operativen Umsetzung der Projekte.

Nach Ihrer Ausbildung zur Bankkauffrau hat sie ihr Studium der Wirtschaftspsychologie (Diplom) an der SRH Heidelberg abgeschlossen.

Annette Neuberger ist seit September 2013 bei HMNC und war zuvor im Projektmanagement von Weiterbildungs- und Konsumgüterunternehmen tätig.

PhD Guy Griebel

PhDGuy Griebel


Director, Evaluation & Valorization, Neuroscience

Dr. Griebel ist derzeit Senior Director, Strategy und Business Development bei Sanofi, Frankreich.

Davor war er als Global Head of Neuroscience Pharmacology bei Sanofi in Frankreich und den USA tätig, wo er eine Schlüsselrolle bei der Entdeckung, Charakterisierung und klinischen Erprobung einer Vielzahl von psychoaktiven Verbindungen in Bereichen von neurodegenerativen Erkrankungen, psychischen Störungen, Suchterkrankungen, Schlafstörungen und Störungen der neuronalen Entwicklung spielte.

Einige dieser Substanzen, die meisten davon erste Vertreter ihrer Therapieklasse, haben es in die klinische Entwicklung der Phase III geschafft, einige von ihnen werden noch aktiv untersucht. Seine grundlegenden Forschungsentdeckungen und innovativen Beiträge zur Arzneimittelentdeckung führten zur Identifizierung von neurobiologischen Schlüsselrollen für bestehende oder neu entdeckte Neurotransmittersysteme und neuartigen Zielmolekülen im Zusammenhang mit der Pathophysiologie von Erkrankungen des zentralen Nervensystems.

Neben seinen wichtigen Beiträgen auf dem Gebiet der Arzneimittelentwicklung hat Dr. Griebel maßgeblich zur Implementierung und Standardisierung von translationalen Modellen für neurologische und psychiatrische Erkrankungen beigetragen. So hat er sich beispielsweise für den systematischen Einsatz mehrerer Tiermodelle eingesetzt, um das Potenzial neuer Substanzen vor der Einführung in den klinischen Alltag vorherzusagen.

Dr. Griebel hat über 130 Artikel in sehr hochwertigen Zeitschriften veröffentlicht, darunter Erstveröffentlichungen in Nature Reviews Drug Discovery, Proceedings of the National Academy of Science, Pharmacology and Therapeutics sowie mehrere Bücher und Buchkapitel über die Pharmakologie von Erkrankungen des zentralen Nervensystems.

M.D., Ph.D Teruhiko Higuchi

M.D., Ph.DTeruhiko Higuchi


ehem. President of the National Center of Neurology and Psychiatry

Professor Teruhiko Higuchi ist derzeit Ehrenpräsident des National Center of Neurology and Psychiatry (NCNP) und Präsident des Japan Depression Center.

Von 2007 bis 2016 war er Präsident der NCNP, die er seit 2000 als Generaldirektor leitete. Er reorganisierte das NCNP grundlegend und schuf eine der größten und einflussreichsten Forschungsverbindungen, die Grundlagen- und klinische Forschung in allen Bereichen der Neurologie und Psychiatrie integriert. Davor leitete er viele andere akademische Einrichtungen.

Seine Kernkompetenz ist die Identifizierung neurobiologischer Mechanismen, die ursächlich mit Depressionen zusammenhängen. Professor Higuchis Hauptaugenmerk liegt auf der Optimierung der Antidepressiva. Er ist Autor der Behandlungsrichtlinien für schwere depressive Erkrankungen in Japan. Er war Mitglied der Task Force für Behandlungsrichtlinien bei bipolaren Störungen und wurde von der World Federation of Societies of Biological Psychiatry (WFSBP) gegründet.

Er spielt eine zentrale Rolle an der Schnittstelle zwischen der pharmazeutischen Industrie in Japan und der klinischen Praxis. Er fördert kontinuierlich die Umsetzung neuer Antidepressiva in die klinische Praxis und setzt sich für eine individualisierte Medizin in der Psychiatrie ein.

Professor Higuchi arbeitet für mehrere Regierungsausschüsse im Bereich der psychischen Gesundheit und war Mitglied des Wissenschaftsrates von Japan.

Professor Higuchi ist für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen in der Psychiatrie vielfach ausgezeichnet worden. Er erhielt 2014 die international renommierte Goldene Kraepelin-Medaille.

M.D. Thomas Szucs

M.D.Thomas Szucs


President of Helsana AG, Swiss insurance company

Professor Szucs ist derzeit Präsident der Helsana AG, der größten Schweizer Versicherungsgesellschaft. Davor war er zehn Jahre (2004-2013) als Präsident des Verwaltungsrats der BB Biotech AG (SWX), einer biotechnologischen Beteiligungsgesellschaft, tätig.

Im Anschluss an dieses Amt war er Vorsitzender mehrerer börsennotierter Biotech-Unternehmen.

Professor Szucs Berufserfahrung erstreckt sich auf das Marketing und die Entwicklung neuer Medikamente (1987-1992, Roche) und auf Lehr- und Forschungsarbeit an Universitäten (Ludwig-Maximilians- Universität München; Universität Mailand und andere), wo er Gesundheitsökonomie implementierte.

Er war Chief Medical Officer und später Chief Operating Officer der Hirslanden Holding, einem privat geführten Netzwerk von Gesundheitsdienstleistern mit 16 Krankenhäusern.

Professor Szucs akademischer Schwerpunkt liegt in der Pharmakologie und insbesondere in der personalisierten Medizin, die er als kommenden Durchbruch nicht nur in der Onkologie, sondern auch bei komplexen Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressionen erwartet. Ein weiteres Forschungsgebiet ist das Gesundheitswesen, das er als Vorsitzender der Geschäftsleitung des Masterstudiengangs Public Health der Universitäten Basel, Bern und Zürich betreut.

Neben seiner Funktion als ordentlicher Professor für Pharmazeutische Medizin ist er derzeit Direktor des European Center of Pharmaceutical Medicine an der Universität Basel.

HMNC Newsroom

1

HMNC erweitert Management Board

Rainer Sturm (49) ist neuer CFO der HMNC Holding. Herr Sturm verfügt über 25 Jahre Erfahrung im Finanzmanagement von Konzern- und Start-up-Unternehmen >

2

Florian Holsboer im Gespräch mit Life Sciences-Magazin transkript

transkript sprach mit Florian Holsboer, Geschäftsführer der HMNC Holding GmbH, über den weltersten Stratifizierungstest für Antidepressiva und die unternehmenseigene Pipeline >

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Sehr geehrte Bewerberin, sehr geehrter Bewerber,

vielen Dank für Ihr Interesse an einer Mitarbeit bei der HMNC Brain Health.
Derzeit haben wir folgende Stellen zu besetzen:

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.